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Entrüstung in Kenia über Rasenmäh-Strafe nach Vergewaltigung

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Entrüstung in Kenia über Rasenmäh-Strafe nach Vergewaltigung

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Der Fall einer Sechzehnjährigen die brutal von einer Gruppe von Männern vergewaltigt wurde, bewegt noch immer viele Menschen in Kenia. Nach der Tat schmissen die Angreifer das Mädchen in eine Latrinengrube, es erlitt schwere Verletzungen und sitzt seitdem im Rollstuhl. Zur Strafe sollten die Männer nur den Rasen der Polizeistation mähen.

Die Mutter des Mädchens erzählt, dass sie die Polizei fragte, was sie tun solle. Die hätte ihr geraten, zur Apotheke zu gehen. Dort sei es nicht möglich gewesen, Tests durchzuführen. Ihr wurde gesagt, das Kind müsse einfach weiter Schmerzmittel nehmen. Nach einer Woche habe sich der Zustand ihrer Tochter verschlechtert. Sie wisse nicht mehr weiter.

Schätzungen zufolge wird eine von sechs Frauen in Kenia mindestens einmal in ihrem Leben Opfer sexueller Gewalt. Die Tradition schreibt vor, dass die Opfer umziehen, um der Schande zu entkommen.