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Jobs: US-Wirtschaft schreckt der Haushaltsstreit nicht

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Jobs: US-Wirtschaft schreckt der Haushaltsstreit nicht

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Trotz der lange drohenden Staatspleite haben die US-Unternehmen im Oktober deutlich mehr Mitarbeiter eingestellt.

Der Zwangsurlaub von Hunderttausenden Staatsdienern als Folge des erbitterten Haushaltsstreits habe “keine erkennbaren” Folgen für den Arbeitsmarkt gehabt, so das US-Arbeitsministerium.

So entstanden 204.000 neue Jobs – 41.000 mehr als im Vormonat und deutlich mehr als erwartet. Die Arbeitsplätze entstanden ausschließlich in der Privatwirtschaft. Denn im öffentlichen Dienst fielen 8.000 weg.

Und das, obwohl der Haushaltsstreit nur aufgeschoben wurde.

“Die Unternehmen meinen wohl, dass die Haushaltskrise nur ein vorübergehendes Phänomen war, die Wirtschaft aber wächst und auch künftig wachsen wird”, so der Analyst Russell Price vom Finanzdienstleister Ameriprise in Troy im US-Staat Michigan.

Postwendend spekulieren die Finanzmärkte nun darauf, dass die US-Notenbank Fed ihre extrem lockere Geldpolitik früher beenden könnte. Aktienmärkte und Euro gerieten dadurch zeitweise unter Druck.

su mit Reuters, dpa