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Madame Tussaud: Mit Kopf-ab-Knowhow an die Börse

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Madame Tussaud: Mit Kopf-ab-Knowhow an die Börse

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Freundlicher Empfang für Madame Tussaud: Nach dem gelungenen Börsendebüt von Twitter sind in Europa zwei Firmen erfolgreich an die Börse gegangen. In London wurden zum erstenmal Aktien des Wachsfiguren-Kabinetts gehandelt, in Paris Papiere des Kabelnetzbetreibers Numericable.

Die Anteilsscheine von Madame Tussauds kletterten um bis zu zwölf Prozent (auf 355 Pence). Wegen des großen Interesses wurden die Bücher früher geschlossen als ursprünglich geplant. Laut Insidern soll die Emission neunfach überzeichnet gewesen sein. Merlin Entertainments – dazu gehören auch Legoland und das Riesenrad London Eye im Zentrum der britischen Hauptstadt – brachte 30 Prozent der Firmenanteile an die Börse und wurde insgesamt mit vier Milliarden Euro bewertet.

Vor 200 Jahren hatte Marie Tussaud ihr Knowhow aus der französischen Revolution in einem Wachsfigurenmuseum umgesetzt. In Paris hatte sie prominente Opfer modelliert, deren abgeschnittene Köpfe dann zur Schau gestellt wurden.

su mit Reuters