Eilmeldung

Eilmeldung

Spitzensport und Ausbildung: Leistung auf ganzer Linie

Sie lesen gerade:

Spitzensport und Ausbildung: Leistung auf ganzer Linie

Schriftgrösse Aa Aa

Wie bewältigen ambitionierte Nachwuchssportler die Doppelbelastung Sport/Schule? Wer es im Sport zu Ehren bringen will oder gar olympische Träume hegt, der muss viel, sehr viel trainieren. Verzicht ist deshalb unerlässlich, doch die Ausbildung soll dennoch erfolgreich absolviert werden. Schule, später eventuell noch Studium, und Sport miteinander zu verbinden, ist eine kostspielige und zeitintensive Angelegenheit. Bei “Learning World” stellen wir Ihnen drei Beispiele aus drei Ländern vor, die zeigen, wie dieser Spagat gelingen kann.

Russland: Disziplin und Training

In Zeiten der Sowjetunion war der Sport staatlich gelenkt. Talente wurden flächendeckend gesichtet, ausgewählt und klassifiziert. Zwar sind zahlreiche Institutionen und Personen immer noch dieselben, aber das System ist längst nicht mehr identisch mit jenem zu Zeiten von Hammer und Sichel. “Learning World” hat sich bei ZSKA Moskau umgesehen. Der Armeeklub gilt als Kaderschmiede des russischen Sports.

USA: Studium und Sport an der Universität

In den Vereinigten Staaten setzt man auf die enge Verzahnung von Bildungseinrichtungen und Sport. Universitäten bieten enorme finanzielle Mittel für ihre Sportteams auf, die Infrastruktur für Talente ist entsprechend. Mit Stipendien werden hoffnungsvolle Athleten an die Hochschulen geholt, die auf diese Weise Sport und Studium verbinden. In unserer Sendung lernen Sie einen Fußballer aus Frankreich kennen, der diese Möglichkeit in Missouri erhalten hat.

Ungarn: Schwimmen und Schule

László Cseh ist ein Weltklasse-Schwimmer aus Ungarn: Bei den olympischen Spielen gewann er Edelmetall, er ist Weltmeister und Weltrekordler. Und er studiert. Bei “Learning World” erzählt Cseh, wie er zu einem der besten Schwimmer auf diesem Planeten wurde, aber dennoch die Schule schaffte und neben der Profikarriere den Uni-Alltag meistert.