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Steueraffäre holt EU-Handelskommissar De Gucht ein

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Steueraffäre holt EU-Handelskommissar De Gucht ein

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EU-Handelskommissar Karel De Gucht liegt im Streit mit der belgischen Steuerbehörde. Der Fiskus fordert einen Betrag von 900.000 Euro nach. Belgischen Medienberichten zufolge soll De Gucht Börsengewinne nicht offengelegt haben. Weil der Vorwurf auf das Jahr 2005 zurückgeht, als De Gucht noch nicht Kommissar war, stellte sich die Kommission in Brüssel hinter ihn. Die Dinge müssten auseinandergehalten werden, Berührungspunkte gebe es nicht, so eine Sprecherin der Kommission. Es handle sich nicht um eine Angelegenheit, die De Guchts Arbeit als Handelskommissar betreffe. Vor etwas mehr als einem Jahr musste der damalige Gesundheitskommissar John Dalli von seinem Amt zurücktreten, weil Vorwürfe gegen ihn laut geworden waren, wonach er in eine Bestechungsaffäre verwickelt gewesen sei. Eine direkte Beteiligung konnte Dalli aber nicht nachgewiesen werden.