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Supertaifun Haiyan wütet auf den Philippinen

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Supertaifun Haiyan wütet auf den Philippinen

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Mehr als 12 Millionen Menschen sind betroffen, in mehr als 30 Provinzen gelten Unwetterwarnungen: Supertaifun Haiyan Supertaifun Haiyan hat am Freitagmorgen die philippinische Ostküste erreicht. Er gilt als einer der gefährlichsten Wirbelstürme seit Jahrzehnten. Bisher wurden Windgeschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern gemessen. In den betroffenen Gebieten fielen Strom und Telefon aus. Rund eine Million Menschen suchten in Schutzräumen Unterschlupf. Es gibt erste Berichte von Toten.

Präsident Benigno Aquino sprach seiner Bevölkerung Mut zu:
“Kein Sturm kann das vereinte philippinische Volk in die Knie zwingen. Ich hoffe, dass wir alle in den kommenden Tagen in Sicherheit bleiben werden.”

Doch dieser Taifun könnte so heftig wüten wie keiner vor ihm. Alljährlich ziehen etwa 20 Wirbelstürme über die Philippinen. Experten gehen davon aus, dass Haiyan der heftigste Zyklon ist, der je auf ein Land traf. Er entspricht in seiner Stärke einem Hurrikan der höchsten Kategorie 5. Rund 18 Stunden wird der Sturm auf den philippinischen Inseln wüten, bevor er Kurs auf Vietnam nimmt.

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