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Iran nimmt keinen Deal mit nach Hause

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Iran nimmt keinen Deal mit nach Hause

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Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm hat es keinen Durchbruch gegeben. Das Treffen der Unterhändler wird am 20. November in Genf fortgesetzt. Das bestätigte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am frühen Morgen in Genf.
Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz: “Es war klar, dass es unterschiedliche Ansichten in den Details geben würde. Das hatten wir nicht anders erwartet. Ich bin keineswegs enttäuscht, da es ein gutes Treffen war. Ich denke wir haben alle eine Wellenlänge. Das ist wichtig und gibt uns den geeigneten Antrieb, bei unserem nächsten Treffen weiter zu kommen.” US-Außenminister John Kerry sprach nach dem Ende des Treffens von einem “bedeutenden Fortschritt” und sagte: “Wir sind einander zweifelsohne näher als wir es bei unserer Ankunft hier waren. Mit guter Zusammenarbeit und Vertrauen in den kommenden Wochen werden wir unser Ziel erreichen.”
Auf dem Verhandlungstisch lag eine Übergangslösung. Kritisch äußerte sich dazu allein Frankreichs Außenminitser Laurent Fabius. Er hatte einen ersten Textentwurf für eine Einigung als inakzeptabel bezeichnet. “Es gebe noch viele offene Fragen, hatte er nach den Verhandlungen erklärt.
Euronews-Korrespondentin Fariba Mavaddat zog folgendes Fazit: “Das Resultat der dreitägigen Konferenz scheint ein genereller Konsens darüber zu sein, wie zukünftige Verhandlungen aussehen müssen, um schnell und effizient zum Ziel zu kommen. Eine langfristige Lösung wird allerdings noch auf sich warten lassen.”