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Bürgermeisterin von Coran auf den Philippinen beschreibt Notlage nach dem Taifun

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Bürgermeisterin von Coran auf den Philippinen beschreibt Notlage nach dem Taifun

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Sturm und Wasser kommen – und hinterlassen eine Schneise der Verwüstung. euronews konnte danach per Telefon mit der Bürgermeisterin von Coran in der Provinz Palawan sprechen. Von den 45.000 Einwohnern dieser Provinz leiden 11.000 unter den Folgen des Taifuns. Die Zahl der Toten ist noch unbekannt. Die Bürgermeisterin informiert, dass wenigstens der Fluhafen noch angeflogen werden kann. “Wir haben keinen Strom, kein Wasser, die Nahrungsmittel reichen noch für 6 Tage”, sagt Clara Reyes, um dann das aktuelle Probelm zu nennen:
Die Stadt hat kein Geld, um Frachtflüge für die Versorgung zu bezahlen – und bei den Fluggesellschaften gibt es keine Sondertarife für humanitäre Notlagen.
Der Taifun zog von Ost nach West über die Privinz in Richtung Vietnam. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 275 Kilometern pro Stunde.
“Es fühlte sich an, als würde man hinter einem Düsenjet stehen, der gleich starten will”. So beschreibt die Bürgermeisterin die Ankunft des Taifuns. Der tobte drei Stunden. Dann folgte eine Flaute, eher der Sturm noch einmal richtig stark auffrischte. Clara Reyes zählt auf: “Wie brauchen dringend was zu essen, Reis vor allem, Trinkwasser, wir brauchen Medikamente, Antibiotika vor allem, Mittel gegen Husten und Fieber. Wir brauchen Moskitonetze, Decken, Kleidung. Mehr als 85 Prozent der Leute hier haben ihre Häuser mit allem darin verloren. Um ihr Leben neu zu organisieren, brauchen sie erst einmal Kleidung auf den Leib.”

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz