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Hilfsbemühungen nach schwerem Wirbelsturm auf den Philippinen

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Hilfsbemühungen nach schwerem Wirbelsturm auf den Philippinen

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Auf den Philippinen geht es nach dem schweren Wirbelsturm Haiyan nun um schnelle Hilfe. In den betroffenen Gebieten herrscht oft große Not. Die Behörden rufen die Bevölkerung zu Geduld auf. Über das Wochenende waren schon Geschäfte geplündert worden. Die Polizei hat Verstärkung geschickt, dazu kommen Soldaten.

Hilfe von außen kommt nur schleppend an, weil Flughäfen und Straßen zum Teil zerstört oder verschüttet sind. Mehrere Millionen Menschen sind aber auf diese Hilfe angewiesen. Erste Lieferungen kommen jetzt ins Land, wie eine Flugzeugladung des Welternährungsprogramms.

Aus Frankfurt ließen Hilfseinrichtungen ebenfalls dringend benötigte Güter auf die Philippinen fliegen, wie Decken, Zeltplanen oder Medizintechnik. Auch Fachleute vom Technischen Hilfswerk sind auf dem Weg. Von Japan aus schickten die USA Flugzeuge mit Hilfsgütern und Soldaten zur Unterstützung.

Laut Schätzungen sind Tausende Menschen durch den außergewöhnlich starken Sturm und seine Folgeerscheinungen ums Leben gekommen. Die höchsten Windgeschwindigkeiten lagen bei weit über zweihundert Stundenkilometern.

Auch wenn die genaue Opferzahl noch lange nicht feststeht, werden es doch offenbar weit mehr Tote sein als 1991, als in einem ebenfalls sehr starken Sturm mehr als fünftausend Menschen umkamen.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz