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Hilfslieferungen auf Philippinen laufen nur schleppend an


Philippinen

Hilfslieferungen auf Philippinen laufen nur schleppend an

Auch drei Tage nach Taifun “Haiyan” zeigt sich auf den Philippinen weiter ein Bild der Verwüstung: Mit eingestürzten Gebäuden, umgeknickten Straßenschildern und Bäumen. Ganze Küstenstriche ähneln Müllhalden, nachdem Winde von 300 Stundenkilometern und hohe Wellen über sie hinweggefegt waren.

Etwa zwei Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe, doch wegen der Zerstörungen laufen die Lieferungen nur schleppend an. Eine Frau fleht, “bitte sagen Sie meiner Familie, ich bin am Leben. Wir brauchen Trinkwasser und Medizin, denn viele der Menschen hier sind verwundet. Einige sind krank und am Verdursten, weil es weder Essen noch Wasser gibt.”

Behörden berichten von mindestens 250 Toten, es wird jedoch mit Tausenden Todesopfern gerechnet.

Vor Tankstellen bildeten sich lange Schlangen. Die Menschen versuchten, mit Plastikflaschen Benzin aus einem Tank zu schöpfen. Viele gaben an, mit dem Motorrad in einen Nachbarort fahren zu wollen, um etwas Essbares aufzutreiben.

Große Emotionen am Flughafen von Tacloban, als eine Frau in den Trümmern eine Tochter zur Welt brachte. Die 21-Jähringe nannte sie Bea Joy – in Erinnerung an ihre Mutter, die durch Taifun “Haiyan” ums Leben kam.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz

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