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Zweite Runde der Freihandelsgespräche EU-USA

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Zweite Runde der Freihandelsgespräche EU-USA

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In Brüssel hat die zweite Runde der Verhandlungen über die Schaffung einer transatlantischen Freihandelszone begonnen. Mit der Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) planen die EU und die USA die größte Freihandelszone der Welt mit gut 800 Millionen Einwohnern zu errichten. Die Gespräche befinden sich noch im Anfangsstadium. Bis Freitag wollen die Unterhändler über Dienstleistungen, Investitionen, Energie, Rohstoffe sowie Regulierungsfragen sprechen.

“Washington und Brüssel hoffen, dass das Freihandelsabkommen auf beiden Seiten des Atlantiks das Wachstum fördern wird. Der Abbau von Zöllen und die Harmonisierung von Standards für eine große Zahl von Produkten führt nach Berechnungen der EU zu einem jährlichen Wachstum von 0,5 % und der Schaffung von zwei Millionen neuen Arbeitsplätzen auf beiden Seiten des Atlantiks”, kommentiert die euronews-Korrespondentin.

Überschattet werden die Gespräche von dem Abhörskandal um den US-Geheimdienst NSA. Während einige EU-Staaten wie Frankreich versuchten, die Abhöraffäre dazu zu nutzen, die Verhandlungen über die ihnen eher unangenehme Freihandelszone zu verschieben, versuchen andere Staaten, darunter Deutschland, den Datenschutz zum Verhandlungsthema zu machen.

Weiterführender Link

Europäische Kommission zu Freihandelszone