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Europas Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit

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Vier Monate nach dem Gipfel in Berlin zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit haben 24 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union bei einem Folgetreffen in Paris weitere finanzielle Mittel bewilligt. Insgesamt stehen nun 45 Milliarden Euro zur Verfügung. Ziel ist es, jedem arbeitslosen jungen Europäer innerhalb von vier Monaten Fortbildung, Praktikum oder Job anzubieten.

Frankreichs Präsident François Hollande zufolge fassen drei Wörter den Gipfel zusammen: “Schnelligkeit, weil die Zeit drängt, Solidarität, weil wir nicht eine ganze Generation im Stich lassen können und Qualität, weil wir den jungen Menschen, Jobs und Ausbildungen anbieten müssen, durch die sie eine wirkliche Chance bekommen.”

Viele Experten bezweifeln, dass noch mehr Geld von der EU das Problem richten kann. Der französische Wirtschaftswissenschaftler Guillaume Allègre erinnerte daran, dass es in erster Linie Unternehmer sind, die Jobs für Jugendliche schaffen. In Frankreich, schreckten sie davor zurück, weil Steuern, Abgaben und Vorschriftendickicht beängstigende Ausmaße angenommen hätten.