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Philippinen: Das Leid nach dem Sturm

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Philippinen: Das Leid nach dem Sturm

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Die Krankenhäuser in Tacloban sind inzwischen völlig überlastet. Am Flughafen wurde ein provisorisches Erste-Hilfe-Zentrum aus Zelten und schmutzigen Holzplanken improvisiert. Viele Kliniken wurden während des Taifuns zerstört.

Die Kapazität der übrig gebliebenen reicht bei Weitem nicht aus, um alle zu versorgen.

Die Mutter einer Frau wurde während des Sturms verletzt:
“Ich weiß nicht, was wir tun können. Sie braucht dringend eine Röntgenaufnahme, damit wir wissen, was mit ihr los ist.”

“Wir tun unser Möglichstes, wir können sie ja nicht wegschicken”, sagte der Krankenhausleiter. “Arbeitskraft, Ärzte, Materialien: Wir setzten alles und jeden ein.”

Krankenpfleger sind überfordert, Kinder leiden unter dem Mangel an medizinischer Versorgung.

Eine Frau hält ihr totes Baby im Arm:
“Wir wollen wieder nach Hause. Aber wir können nicht, nicht einmal wenn mein Kind anfängt zu riechen. Wir wollen einfach nur zurück.”

Die katastrophale Lage erschwert die Arbeiten der Hilfsorganisationen zunehmend. Viele Kranke und Verwundete stehen deshalb immer noch Schlange, um medizinische Hilfe zu erhalten.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz