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Hungernde Taifunopfer wollen raus aus Tacloban

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Hungernde Taifunopfer wollen raus aus Tacloban

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Die Verzweiflung wächst in den von Taifun ‘Haiyan’ zerstörten Regionen auf den Philippinen.

Ein Mädchen am Flughafen von Tacloban hält ein Plakat: ‘Seit drei Tagen sitzen wir hier fest’, steht darauf, ‘helfen sie uns, hier rauszukommen.’

Viele Flughäfen sind teilweise zerstört. Deshalb können in der Krisenregion nicht genügend Flugzeuge landen. Dringend benötigte Lebensmittel kommen nicht an, die Menschen können nicht weg:

“Gestern sind unsere Namen auf die Liste aufgenommen worden, doch bis jetzt haben wir noch kein Flugzeug bekommen”, sagt eine Frau am Flughafen. “Ich sorge mich um meine Kinder, wir haben kein Wasser mehr.”

Unter denen, die immer noch auf ein Flugzeug warten, wächst die Angst. Nicht nur das Trinkwasser, auch das Essen wird, trotz aller auch internationaler Bemühungen, immer knapper.

Auf der schlimm verwüsteten Insel Leyte schlug die schwierige Versorgungslage in Chaos um: Hungernde plünderten ein Essensdepot und ergatterten 50 Kilogramm Reis. Das Militär versucht, die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Betroffene klagen, dass die Regierung die Probleme nicht in den Griff bekommt. Seit fünf Tagen warten viele immer noch vergeblich auf Hilfe.

Bisher sind 2275 Menschen dem Taifun zum Opfer gefallen. Das ist die offizielle Zahl der Katastrophenschutzbehörde. Viele weitere Tote werden noch unter den Trümmern vermutet.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz