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Klimaerwärmung begünstigt Taifune

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Klimaerwärmung begünstigt Taifune

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Steigende Meeresspiegel, große Hitzeperioden, starke Regenfälle: Solche Wetterphänomene könnten in Zukunft noch extremer werden. Das erklärte die Weltwetterorganisation in einem Bericht . Grund dafür sei die globale Erwärmung, berichtet Michel Jarraud, der Generalsekretär der Organisation in Genf:

“Die letzten zehn Jahre waren die heißesten seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Jahre, die wir heute als ‘kalt’ bezeichnen, sind dennoch wärmer als jedes warme Jahr vor 1998. Das ist die Bestätigung dafür, dass die Klimaerwärmung sicherlich noch nicht an ihrem Höhepunkt angelangt ist.”

Auf den Philippinen seien die tragischen Konsequenzen des Klimawandels zu sehen, erklärte der Experte, nachdem am Freitag der Taifun ‘Haiyan’ über das Archipel gefegt war.

“Dort ist der Meeresspiegel in den letzten 20 Jahren drei- bis viermal so schnell angestiegen wie in anderen Teilen der Welt. Das ist eindeutig der Grund für die Zerstörung, die der Sturm dort angerichtet hat. Vor 100 Jahren hätte das unter ähnlichen Wetterbedingungen ganz anders ausgesehen.”

Die globale Erwärmung birgt nicht nur für Küstenbewohner größere Gefahren, sondern auch Dürren und starke Regen- und Schneefälle könnten in Zukunft vermehrt auftreten.