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Philippinen: Welle der Hilfsbereitschaft, aber auch Gewalt

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Philippinen: Welle der Hilfsbereitschaft, aber auch Gewalt

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Fünf Tage nach dem Taifun “Haiyan” ist die Lage auf den Philippinen weiter kritisch. Helfer versuchen, die Bevölkerung im Katastrophengebiet zu versorgen. Auch wenn die internationale Hilfe für die Taifun-Opfer auf Hochtouren läuft – Menschen plündern Geschäfte und Lagerhäuser auf der Suche nach Lebensmitteln und Trinkwasser.

Beim Internationalen Roten Kreuz glaubt man dennoch, der Lage Herr werden zu können, so Sprecherin Soaade Messoudi: “Ich bin sicher, dass sie Behörden und die Hilfsorganisationen besser vorbereitet waren, als im vergangen Jahr. Sie haben alle den Taifun ‘Bopa’ erlebt. Die Bevölkerung wurde diesmal früher evakuiert, Unglücklicherweise war der jetzige Taifun so stark, dass er alles zerstört hat. Er war größer und stärker als wir uns das vorstellen konnten. Und das hat sehr viele Menschenleben gekostet. Es gibt sehr viele Vermisste und gewaltige Schäden.”

Und nun kommt zur Welle der Hilfsbereitschaft auch eine Welle der Gewalt. Mittlerweile wurden in Tacloban Hunderte Soldaten stationiert und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz