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Designierte Fed-Chefin will bisherige Marschroute fortsetzen

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Designierte Fed-Chefin will bisherige Marschroute fortsetzen

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Offiziell in Amt und Würden ist Janet Yellen noch nicht. Doch die bisherige Vizepräsidentin der US-Notenbank deutete schon einmal an, wie die Politik der Federal Reserve aussehen könnte, wenn die 67-Jährige die Führung übernimmt. Das derzeit wichtigste Element – das des billigen Geldes – würde vorerst unverändert bleiben, ließ Yellen verlauten.

“Ich halte es für zwingend, dass wir alles für eine Erholung der Wirtschaft tun werden, was in unserer Macht steht”, sagte Yellen. “Wir werden unser Programm der Anleihenkäufe fortsetzen, das mit dem Ziel eingeleitet wurde, auf dem Arbeitsmarkt eine wesentliche Verbesserung herbeizuführen. Die Botschaft, die wir aussenden wollen, lautet, dass wir tun wollen, was wir können, um einen kräftigen Aufschwung im Rahmen der Preisstabilität zu erreichen.”

Trotz positiver Anzeichen sei noch eine Menge Arbeit zu erledigen, betonte Yellen, auch wenn die US-Konjunktur wohl aus dem Gröbsten heraus sei. Deshalb sei es angebracht, die Marschroute von Noch-Fed-Chef Ben Bernanke fortzusetzen. Die aus Brooklyn stammende promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin betonte, die US-Ökonomie und der Arbeitsmarkt seien bislang deutlich hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben.