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Fehlstart für "Obamacare"

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Fehlstart für "Obamacare"

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US-Präsident Barack Obama hat Verantwortung für den Fehlstart der staatlichen Krankenversicherung übernommen:

“Die Reform ist holprig angelaufen. Ich glaube, jeder versteht, dass ich darüber nicht glücklich bin. Der Start ist mit einer ganzen Reihe von Problemen einhergegangen, die mir große Sorgen machen.”

Augrund erheblicher Computerprobleme ist es bisher nur rund 100.000 US-Amerikanern gelungen, über verschiedene Webseiten eine Krankenversicherung abzuschließen, weniger als 27.000 über die Seite des Gesundheitministeriums “Healthcare.gov”.

In seiner ersten Stellungnahme sagt der Präsident weiter:

“Zu oft geht es gut, solange man gesund ist. Und es funktioniert nicht, wenn man krank ist. Das ist einer der Gründe, warum wir diese Reform vorantreiben. Und deswegen werde ich keine Vorschläge akzeptieren, die nur weitere dreiste Versuche sind, dieses Gesetz in seiner Gesamtheit zu untergraben oder aufzuheben. Das würde uns auf ein kaputtes System zurückwerfen.”

Die Republikaner haben “Obamacare” von Anfang an abgelehnt. Sie wollen die Reform zu Fall zu bringen. Etwa 47 Millionen US-Bürger sind ohne Krankenversicherung. Kernstück der Reform ist die Pflicht, ab 2014 eine Krankenversicherung abzuschließen. Wer bis Ende März keinen Vertrag abgeschlossen hat, muss Strafe zahlen.