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Gabriel mit schlechtestem Ergebnis seit 2011 als SPD-Chef wiedergewählt

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Gabriel mit schlechtestem Ergebnis seit 2011 als SPD-Chef wiedergewählt

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Die Delegierten des SPD-Parteitages in Leipzig haben Sigmar Gabriel als Vorsitzenden bestätigt – allerdings kam er mit knapp 83 Prozent auf sein bisher schlechtestes Ergebnis seit 2011. In seiner Rede hatte Gabriel die Verantwortung für das schlechte Ergebnis bei der Bundestagswahl übernommen und für die in der Partei umstrittene große Koalition geworben.

Die SPD sei nicht in der Lage gewesen, die Wähler von ihrer Kernkompetenz, der sozialen Gerechtigkeit, zu überzeugen. Deshalb werde diese Große Koalition, sollte sie denn Wirklichkeit werden, eine befristete Koalition nüchterner Rationalität sein.

Gabriel machte in seiner Rede klar, dass sich die SPD nicht um
jeden Preis auf eine große Koalition einlassen werde. Er stellte der Union erneut mehrere Bedingungen für einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen, unter anderem die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde. Auch die doppelte Staatsbürgerschaft nannte er als Ziel.