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Lage in philippinischen Katastrophengebieten weiter unübersichtlich

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Lage in philippinischen Katastrophengebieten weiter unübersichtlich

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Die Lage in den verwüsteten Gebieten auf den Philippinen ist weiter unübersichtlich. Vor allem in der weitgehend zerstörten Stadt Tacloban und ihrem Umland breitet sich offenbar Angst davor aus, dass Gefahr durch Bewaffnete oder durch entflohene Häftlinge drohen könnte. Nichts davon ist bisher belegt, die Befürchtungen aber bleiben.

Die Regierung wehrt sich nun gegen Vorwürfe, die Hilfe nach dem gewaltigen Wirbelsturm laufe zu langsam an. Das Ausmaß des Unglücks sei überwältigend gewesen, sagte der Verteidigungsminister. Er versprach auch, dass Hilfsgüter spätestens heute alle Betroffenen erreicht haben würden.

Eine Kolonne von Hilfsfahrzeugen habe für die Strecke bisher vier Tage gebraucht, sagt Richard Gordon, der Chef des Roten Kreuzes; sechs bis acht Stunden sei sie jetzt noch entfernt. Lebensmittel für 25000 Menschen in Tacloban seien unterwegs, der Transport sei aber aufgehalten worden. Jetzt werde es wieder weitergehen.

Die offizielle Zahl der Toten nach dem Wirbelsturm liegt bisher bei gut 2300. Rund achtzig Menschen werden nach Behördenangaben vermisst.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz