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Taifunopfer versuchen Tacloban zu verlassen

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Taifunopfer versuchen Tacloban zu verlassen

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Immer mehr Menschen versuchen, das durch den Taifun Haiyan zu 90 Prozent zerstörte Tacloban-Stadt zu verlassen. Auf dem schwer beschädigten Flughafen spielen sich herzzerreißende Szenen ab, wenn die Besatzungen der C-130-Truppentransporter Flüchtlinge abweisen. Verletzte, Kranke und ältere Menschen werden zunächst ausgeflogen, bei jenen, die zurückbleiben müssen, herrscht Verzewiflung: “Wir haben nichts erhalten, nicht einmal Haferbrei. Meine beiden Geschwister könnten sterben, mein älterer Bruder und mein Neffe sind krank. Ich bin als einzige nicht krank. Warten die darauf, dass wir alle krank werden oder sterben, bevor die was tuen?” klagt eien junge Frau.

Die Internationale Hilfe nimmt an Fahrt auf. Ein australische Ärzteteam ist in Tacloban-Stadt eingetroffen. Noch immer warten viele Überlebende auf erste ärztliche Versorgung. Ein großes Problem, es fehlt an Lastkraftwagen, um die Hilfsgüter, die inzwischen auf die am schwersten betroffenen Inseln Leyte und Samar gebracht wurden, zu verteilen.

Angesichts von sich mehrenden Meldungen über Plünderungen stellen die Einwohner Bürgerwehren auf. Die Menschen fürchten sich auch vor geflohenen Strafgefangenen. Der Stadtdirektor von Tacloban-Stadt versucht zu beruhigen, weniger als 10 Häftlingen sei es gelungen, den Taifun zum Ausbruch zu nutzen.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
Caritas Schweiz

Weiterführender Link

National Disaster Risk Reduction and Management Council (englisch)