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Wirtschaft im Euroraum wächst weniger als erwartet

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Wirtschaft im Euroraum wächst weniger als erwartet

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Die Wirtschaft in der Eurozone hat einen Gang zurückgeschaltet. Zwischen Juli und September erhöhte sich das Wachstum nach Angaben des europäischen Statistikamts durchschnittlich um 0,1 Prozent. Im Vorquartal waren es noch 0,3 Prozent.

Für Deutschland, die größte Volkswirtschaft des Euroraumes, berechneten die Ökonomen ein Wachstum von 0,3 Prozent – im Vergleich zu 0,7 Prozent im zweiten Quartal. Es gebe in deutschen Landen jedoch keinen Grund zur Sorge, meint der Analyst Fidel Helmer: “Das geringe Wachstum finde ich nicht sehr dramatisch, denn es ist immerhin noch Wachstum. Und für das nächste Jahr werden ja noch deutlich bessere Wachstumszahlen erwartet.”

Frankreichs Ökonomie hingegen bekam ein Minus vorgesetzt. Nach Angaben der Statistiker ging die Wirtschaftskraft des Landes im dritten Quartal um 0,1 Prozent zurück. Auch Italien – die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft des Euroraumes – musste diesen Dämpfer einstecken.