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WM-Playoffs: Nur wer siegt, der fliegt - nach Brasilien

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WM-Playoffs: Nur wer siegt, der fliegt - nach Brasilien

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In Europa werden die letzten Tickets für die Fußball-Weltmeisterschaften 2014 in Brasilien vergeben. Portugal hat es dabei mit den Schweden zu tun. Das Hinspiel findet in Lissabon statt. In den beiden Spielen richten sich alle Augen auf die Superstars Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic. Fest steht: Eines der beiden Aushängeschilder ihrer Teams wird die Reise an den Zuckerhut nicht antreten und die WM in Brasilien vor dem Fernseher verfolgen.

Die Ukraine hat es mit dem Weltmeister von 1998 – Frankreich – zu tun. Coach Michail Fomenko hat ein junges Team zusammengestellt um den international begehrten Jarmolenko von Dynamo Kiew. Hinzu kommen Routiniers wie Anatoli Timoschtschuk, der aber nach seinem Wechsel von Bayern München zu Zenit St. Petersburg noch nicht zu alter Stärke gefunden hat.

Die Equipe tricolore setzt auf die Statistik, ihre Fans – und auf Bayern-Star Franck Ribéry. Schon vor vier Jahren hatte sich Frankreich über zwei Playoffs gegen Irland durchgesetzt. Die Ukraine ist bisher immer gescheitert.

Die Überraschung kommt aus Europas hohem Norden. Fußball-Zweg Island kann die Sensation schaffen und sich gegen Kroatien für die WM qualifizieren. Auf der isländischen Trainerbank sitzt mit Lars Lagerbäck ein erfahrener Mann, der Schweden als Coach zu zwei Welt- und drei Europameisterschaften führte.

Das muss Ex-Bundesligaprofi Niko Kovac als neuer Coach des kroatischen Star-Ensembles erst einmal schaffen. Mario Mandzukic vom FC Bayern, Luka Modric von Real Madrid oder die beiden Wolfsburger Ivan Perisic und Ivica Olic stehen für enorme Qualität. Doch auch die Stars aus Europas Top-Ligen müssen erst einmal treffen gegen die Außenseiter aus Island.