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EU-Kommission stärkt Spanien im Gibraltar-Streit den Rücken

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EU-Kommission stärkt Spanien im Gibraltar-Streit den Rücken

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Im Streit um Grenzkontrollen am Übergang nach Gibraltar hat die EU-Kommission Spanien den Rücken gestärkt. Experten der Brüsseler Behörde hätten keine Beweise dafür gefunden, dass die umstrittenen Personen- und Güterkontrollen im Widerspruch zu EU-Recht stünden, hiess es.

Die britische Regierung hatte Spanien
vorgeworfen, wegen der aus den Kontrollen resultierenden teilweise stundenlangen Wartezeiten gegen die Reisefreiheit in der EU verstoßen zu haben.

Der Sprecher von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström sagte, die vielen Beschwerden von EU-Bürgern seien nicht unbemerkt geblieben und man nehme sie sehr ernst. Deshalb fordere die Kommission die Mitgliedsstaaten auf, weitere Maßnahmen zu unternehmen, um die Lage am Grenzübergang Linea de la Concepcion zu verbessern.

Die Regierung des britischen Überseegebiets hatte im vergangenen Juli Betonblöcke ins Meer gelassen und damit ein künstliches Riff erzeugt. Sie wollte so Fanggründe sichern. Spanien beklagt, so werde ihm illegal der Zugang zu reichen Fischgründen verwehrt.