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Freihandelsgespräche mit den USA kommen voran

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Freihandelsgespräche mit den USA kommen voran

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Trotz der Ausspähaffäre kommen die EU und die USA bei den Gesprächen über eine Freihandelszone voran. Bei der zweiten Runde der Verhandlungen in Brüssel ging es um Regeln für Investitionen, den Handel mit Dienstleistungen, Energie und Rohstoffen. Wie der Chefunterhändler der EU, Garcia Bercero, uns sagte, ist der Datenschutz nicht Thema der Gespräche. Das Thema Datenschutz sei aber sehr wichtig. Die Europäische Kommission sei sehr besorgt. Darüber solle in einem anderen Rahmen gesprochen werden, nicht aber im Zusammenhang mit dem geplanten Freihandelsabkommen.
Wegen der Ausspähaffäre hatte das Europaparlament gefordert, die Verhandlungen über das Abkommen auf Eis zu legen. Das nächste Treffen soll Mitte Dezember in Washington stattfinden. “Nach Schätzungen der Befürworter könnte das Abkommen der europäischen Wirtschaft einen Profit von fast 120 Milliarden Euro pro Jahr bringen”, erläutert unsere Korrespondentin Efi Koutsokosta. “Doch es bestehen auch Bedenken, was die Einhaltung der strengen europäischen Umwelt- und Gesundheitsstandards anbelangt.”