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Katastrophenhilfe auf den Philippinen läuft auf Hochtouren

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Katastrophenhilfe auf den Philippinen läuft auf Hochtouren

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Tonnenweise Hilfsgüter kommen endlich bei den Überlebenden des Taifuns an: Wasser, Nahrung, Medikamente. Eine Woche nach der Naturkatastrophe auf den Philippinen läuft die Arbeit der
internationalen Helfer auf Hochtouren. Aber viele Menschen wollen einfach nur weg.

UN-Katastrophenhelfer Mark McCarthy sagt:

“Das Ausmaß dieser Katastrophe ist so groß, auch mit unbegrenzten Mitteln hätte niemand bereits am ersten Tag helfen können. Aber jetzt läuft die Hilfsmaschine. Die Unterstützung der humanitären Hilfsorganisationen beginnt zu greifen.”

Für eine Entwarnung ist es zu früh. Nicht alle Menschen konnten bisher versorgt werden. In der fast völlig zerstörten Hafenstadt Tacloban auf der Insel Leyte beginnen die Aufräumarbeiten. Leichen werden geborgen, die Seuchengefahr wächst. Die Vereinten Nationen sprechen von mehr als 3600 Toten. Aber die Zahl der Opfer wird weiter steigen.

Die Krankenhäuser sind überfüllt mit verletzen und traumatisierten Menschen. Viele haben nur noch das, was sie auf dem Leib tragen. Die Zukunft vieler Familien bleibt ungewiss.