Eilmeldung

Eilmeldung

Philippinen: Unklarheit über Zahl der Taifunopfer

Sie lesen gerade:

Philippinen: Unklarheit über Zahl der Taifunopfer

Schriftgrösse Aa Aa

Eine Woche nach dem verheerende Taifun “Haiyan” auf den Philippinen herrscht über die Zahl der Opfer weiterhin Unklarheit. Die Vereinten Nationen sprechen von 4.460 Toten und berufen sich dabei auf die philippinische Regierung. Doch allein in der Küstenstadt Tacloban kamen mindestens 4000 Menschen ums Leben.

Die Hubschauber der US-Marine starten pausenlos von einem Flugzeugträger aus, und bringen Hilfsgüter in bislang unerreichte Regionen. Die Mitarbeiter der Hilfsorganisation können immer nur bis zum Einbruch der Dunkelheit arbeiten. Danach fehlt es an Beleuchtung und es wäre auch zu gefährlich. Die Menschen in dem Katastrophengebiet müssen oft stundenlang für Essenspakete und Trinkwasser anstehen. Die Frustration bekommen oft die Hilfsarbeiter vor Ort zu spüren.

Die Regierung gerät zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Viele klagen, dass vor allem das Zentrum um Tacloban versorgt werde. Präsident Benigno Aquino versucht, den Menschen Mut zu machen: “Wir müssen unseren Mitbürgern auf die Beine helfen, damit sie sich dann um sich selbst kümmern können. Doch jetzt benötigen sie erst einmal Hilfe, um mit dem Schock dieses Desasters zurechtzukommen.”

Tausende Phlippiner versuchen über das Internet, ihre Vewandten und Freunde zu erreichen. Für die Suche nach Vermissten wurden mehrere Facebook-Seiten ins Leben gerufen. Auch auf dem “Person Finder” von Google können Informationen ausgetauscht werden.