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Vor Kennedys 50. Todestag: Tochter wird US-Botschafterin in Japan

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Vor Kennedys 50. Todestag: Tochter wird US-Botschafterin in Japan

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Es ist ein Ereignis mit Symbolkraft: Kurz vor dem 50. Todestag von US-Präsident John F. Kennedy ist dessen Tochter Caroline in Japan eingetroffen, wo sie künftig als amerikanische Botschafterin tätig sein wird. Der Posten ist das erste politische Amt, welches das berühmteste noch lebende Mitglied der Kennedy-Familie bekleidet.

Sie sei stolz das Erbe ihres Vaters fortzusetzen, sagte Caroline Kennedy kurz nach ihrer Ankunft. Ihr Vater habe einst gehofft, der erste US-Präsident zu sein, der nach Japan reise. Es sei für sie daher eine besondere Ehre, dass sie daran arbeiten dürfe, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken.

Caroline war drei Jahre alt, als ihr Vater Präsident der USA wurde. Beide hatten ein enges Verhältnis zueinander. Japan wurde auch für Caroline ein besonderes Kapitel in ihrem Leben:
Ihre Hochzeitsreise führte sie in das Land, das ihr Vater als Präsident nicht mehr besuchen konnte. Sie studierte zudem japanische Kunst und reiste auch später immer wieder nach Japan.

Als John F. Kennedy in Dallas erschossen wurde, befand sich zeitgleich ein Flugzeug auf dem Weg nach Japan, um die Reise des US-Präsidenten vorzubereiten. Die Maschine drehte nach dem Attentat, noch in der Luft, um. JFK’s Mission bringt nun seine Tochter Caroline zu Ende.