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Fußball-Weltmeister spielt sich ins im Abseits

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Fußball-Weltmeister spielt sich ins im Abseits

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Sportlich geht es für die spanische Fußball-Nationalmannschaft bei ihrem Gastspiel in Äquatorialguinea um wenig. Dafür gibt´s aber jede Menge Kritik am heutigen Auftritt des Welt- und Europameisters in Zentralafrika. Schließlich gilt Äquatorialguineas Staatschef als einer der brutalsten Diktaoren Afrikas.

“Wir sind nur Sportler,“wiegelte Spaniebns Trainer del Bosque ab, “wir sind nict hier, um jemanden Prestige zu verschaffen oder ihn zu stürzen.”

in spanischen Medien war dagegen schon von einem “weltweiten Skandal” die Rede, und: “Ein Foto mit dem Diktaor wäre das Allerletzte”, hiess es.

Dafür, dass Spanien für dieses Match 15 Millionen Euro erhalten hat, wie Oppsitionsführer Moto in einem Telefon-Interview behauptete, gibt es vom spanischen Verband keine Bestätigung. Die internationale Gemeinschaft solle dieses Spiel zum Anlaß nehmen, um dem brutalen Regime ihre Ablehnung zu zeigen, so Moto weiter..

Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass unter Staatschef Obiang jKorruption, Armut und Unterdrückung in Äquatorialguinea herrschen würden. Das Land ist eine ehemalige spanische Kolonie.