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Greenpeace-Aktivisten droht längere U-Haft

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Greenpeace-Aktivisten droht längere U-Haft

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Die in Russland inhaftierten 28 Greenpeace-Aktivisten und 2 Reporter
sollen drei weitere Monate in Untersuchungshaft bleiben.Hintergrund: Die Behördern fordern mehr Zeit für ihre Ermittlungen. Die entsprechenden Anträge sollen in der kommenden Woche vor Gericht verhandelt werden.
Unterdessen wächst die internationale Unterstützung für die sogenannten “Arctic 30”, die im September an einer Ölplattform des russischen Gasmonopolisten Gazprom gegen die Umweltzerstörung in der Arktis protestiert hatten und seitdem im Gefängnis sitzen. In Paris demonstrierten zahlreiche Prominente wie die Schauspielerin Marion Cotilliard für die sofortige Freilassung der Inhaftierten. .
Dasselbe forderte Ex-Beatle Paul McCartney in einem Brief an den russischen Präsidenten Putin. Laut Greenpeace haben die Behörden den Vorwurf der “bandenmäßigen Piraterie” immer noch nicht offiziell zurückgezogen. Damit drohe den Aktivisten bis zu 15 Jahre Haft.