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Schnelle Hilfe für die Taifun-Opfer auf den Philippinen

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Schnelle Hilfe für die Taifun-Opfer auf den Philippinen

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Auf den Philippinen läuft die Verteilung der Hilfsgüter auf Hochtouren. Am Flughafen von Tacloban wird nichts gelagert, alles wird sofort an die Bedürftigen weitergegeben. Damit es schneller geht, schnüren die Hilfsorganisationen mittlerweile Familienpakete mit Nahrungsmitteln.

Die Europäische Union hat ihre Hilfe für die Sturmopfer auf 20 Millionen Euro aufgestockt. Kristalina Georgiewa, die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, sagte bei ihrem Besuch vor Ort: “Wir leben in einer Welt, in der es immer häufiger zu großen Katastrophen kommt. Doch wir bereiten uns immer nur auf die Desaster vor, die wir kennen. Wir müssen besser vorbereitet und gerüstet sein, wir haben noch einen langen Weg vor uns.”

Nach Angaben der Vereinten Nationen haben 1,9 Millionen Menschen ihre Bleibe verloren. Die 78-jährige Gertrudes fand mit ihrer Schwiegertochter und ihren Enkelinnen in einem kleinen Bus Unterschlupf: “Mein Sohn versucht unser Haus in Calipayan wieder aufzubauen. Es ist total zerstört worden. Er baut es wieder auf, damit wir wieder einziehen können.”

Doch nicht alle bleiben. Menschen warten seit Tagen am Flughafen in der Hoffnung an Bord einer der Militärmaschinen nach Cebu oder Manila zu kommen. Die Angst vor Seuchen greift um sich.