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Hoffen und Beten auf den Philippinen

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Hoffen und Beten auf den Philippinen

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Auf den Philippinnen haben Hunderte Gläubige in einer zum Teil vom Taifun zerstörten Kirche eine Messe gefeiert.

Unterdessen gerät der Präsident des Landes, Benigno Aquino, wegen der schleppenden Hilfe zunehmend unter Druck. Er reiste auf die Insel Samar, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Er sagte: “Bei Naturkatastrophen bleibt uns nicht anderes übrig, als zu beten, doch dann müssen wir tun, was wir können. Wir, die Regierung, verfügen über Mittel. Viele Länder, mindestens 28 helfen uns. Sind wir der Herausforderung gewachsen? Natürlich, doch dafür müssen alle mit anpacken.”

Experten gehen davon aus, dass die Katastrophenregion noch Monate lang auf Nothilfe angewiesen sein wird. Der Wiederaufbau könne Jahre dauern. Eine der größten Sorgen der Nothelfer ist die medizinische Versorgung. Viele Verletzte laufen Gefahr an Wundfieber zu erkranken und viele Kinder leiden an Durchfall.

Die Stadt Guiuan auf der Insel Samar war evakuiert worden, jetzt kehren die ersten Einwohner mit einem kleinen Vorrat an Lebensmitteln zurück. Viele haben Angst davor, was sie vorfinden werden.