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Fukushima-Pannenserie: Gefährliche Bergungsarbeiten

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Fukushima-Pannenserie: Gefährliche Bergungsarbeiten

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In der Atomruine Fukushima hat eine wichtige Etappe zur Stilllegung des AKWs begonnen: Im beschädigten Reaktor 4 bargen Arbeiter erste Brennstäbe aus einem Abklingbecken. Diese gelten neben dem verseuchten Wasser als eine der größten Gefahrenquellen.

Fukushima sorgte zuletzt für Schlagzeilen, weil wiederholt verseuchtes Wasser verseuchtes Wasser in den Ozean gelangte.

Insgesamt müssen mehr als 1500 Brennstäbe verlegt werden. In einem ersten Schritt sollen etwa 20 von ihnen unter Wasser in einen castorähnlichen Behälter gehievt werden. Eine gefährliche Operation, die zwei Tage lang dauern wird. Ist der Behälter voll, wird er per Kran auf einen LKW verladen. Dieser wird die Brennstäbe zu einem anderen Gebäude transportieren, wo sie offenbar sicherer gelagert werden können.

Die vollständige Bergung aller Brennstäbe wird schätzungsweise über ein Jahr dauern.

Fukushima war durch ein Erdbeben und einen Tsunami im März 2011 stark beschädigt worden, sodass das AKW nun nach und nach still gelegt werden muss.

1000 der von Tepco beschäftigten Arbeiter wird darüber hinaus angeboten, ab Mitte 2014 frühzeitig in Rente zu gehen. Der auch in die finanzielle Krise geratene Fukushima-Betreiber muss Geld sparen.

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