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Madrids Straßenkehrer setzen sich durch

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Madrids Straßenkehrer setzen sich durch

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Madrids Straßenkehrer feiern einen Sieg. Nach 12 Tagen Streik gaben die Arbeitgeber nach und verzichten darauf, ein Fünftel der Beschäftigten zu entlassen. Allerdings erreichten die für die Straßenreinigung zuständigen Privatunternehmen, dass alle Straßenkehrer bis 2017 jedes Jahr sechs Wochen unbezahlten Urlaub nehmen.

“Wir wollen den spanischen Arbeitern zeigen, es gibt Alternativen. Wir müssen nicht alles hinnehmen. Entlassungen und Lohnkürzungen können verhindert werden”, sagt Juan Carlos del Rio von der sozialistischen Gewerkschaft UGT.

Die Madrider Oberbürgermeisterin Ana Botella forderten die Straßenkehrer zum Rücktritt auf. Botella hatte sich unbeliebt gemacht, weil sie ein öffentliches Unternehmen als Streikbrecher einsetzte, nachdem sich auf den Straßen immer mehr Müllt türmte. Madrid hatte die Ausgaben für Straßenkehrer seit 2011 um 18 Prozent gekürzt. Die Müllabfuhr der privaten Haushalte wurde nicht bestreikt.