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Der verzweifelte Kampf um Hilfe nach dem Taifun

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Der verzweifelte Kampf um Hilfe nach dem Taifun

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Zehn Tage nach Taifun Haiyan wächst die Verzweiflung auf den Philippinen.

Trotz Unterstützung wie aus den USA hat die Hilfe noch immer nicht alle abgelegenen Regionen erreicht. Die Zahl der Todesopfer ist auf fast 4.000 Tote nach oben korrigiert worden. Insgesamt sind mehr als 10 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen.

Besonders alarmierend bleibt die Lage auf den Inseln Leyte und Ost-Samar, wo Haiyan zuerst auf Land traf. Dort sind 90 Prozent der Infrastruktur zerstört. Zahlreiche Menschen haben noch immer kein Dach über dem Kopf. Vielen fehlt die Grundlage, um sich selbst ernähren zu können.

“Wie soll man hier überleben, wenn es keine Boote oder Kanus mehr gibt?” fragt ein Fischer. Die Menschen bräuchten langfristig Unterstützung, ansonsten müssten sie hungern. Und eine Frau auf Leyte fügt hinzu: “Wir brauchen ein Dach über dem Kopf oder ein einfaches Zelt, falls es regnet.”

Während die Verzweiflung wächst, schnellen auch die Kosten für den Wiederaufbau in die Höhe: Die Weltbank will mehr als 370 Millionen Euro Kredit zur Verfügung stellen. Die gleiche Summe wird von der Asiatischen Entwicklungsbank bereit gestellt.

Wenn Sie für die Philippinen spenden wollen – hier einige LINKS zu Hilfsorganisationen:

I.S.A.R. Germany
Deutsches Rotes Kreuz
Unicef
Aktion Deutschland hilft
SRF Glückskette Taifun
Caritas Schweiz