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Pollock und Jorn - Revolutionäre Wege

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Pollock und Jorn - Revolutionäre Wege

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Jackson Pollock und Asger Jorn, zwei Künstler mit Vorliebe für großformatige, abstrakte Bilder. Der eine arbeitete in New York, der andere in Kopenhagen. Beide waren von denselben künstlerischen Strömungen geprägt und experimentierten mit neuen Maltechniken. Eine Ausstellung im dänischen Louisiana Museum of Modern Art vergleicht das Werk der beiden Künstler, die sich nie begegneten. Neben den vielen Parallelen gab es auch Unterschiede, erklärt Kurator Anders Kold.

“Diese Schau zeigt auch, dass die beiden völlig unterschiedliche Ziele verfolgten. Für Jorn, den überzeugten Marxisten, war Kunst ein Mittel im Dienst der Gesellschaft. Seine Bilder waren stark politisiert. Pollock verstand Kunst als eine eigene, eigenständige Welt, die nichts mit der sozialen und politischen Welt gemein hatte.”
Pollock prägte die Stilrichtung des Action Painting und gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Jorn erlangte als Mitbegründer mit der Künstlergruppe CoBrA Bekanntheit.

Die Schau mit dem Titel “Revolutionary Roads” präsentiert beide Künstler erstmals gemeinsam. Insgesamt 135 Werke, von denen der Großteil aus den späten 1940er und den 1950er Jahren stammt. Noch bis Mitte Februar 2014 im Louisiana Museum of Modern Art.