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Japan: Beifall für US-Botschafterin Caroline Kennedy

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Japan: Beifall für US-Botschafterin Caroline Kennedy

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Caroline Kennedys Ernennung ist symbolhaft für die japanisch-amerikanischen Beziehungen:
In Tokio haben Tausende Japaner der neuen US-Botschafterin Caroline Kennedy, Tochter des ermordeten Päsidenten John F. Kennedy, einen warmen Empfang bereitet.
Caroline ließ sich mit einer Kutsche durch die Straßen der Hauptstadt bis zum Palast vorfahren, wo sie Kaiser Akihito ihr Antrittsschreiben übergab.

Japanische Medien übertrugen die Kutschfahrt live aus der Luft. Die 55-Jährige ist eine Kennerin Japans. Sie studierte Jura und japanische Geschichte. Zusammen mit ihrem Onkel Ted Kennedy besuchte sie das Land erstmals 1978 und verbrachte hier ihre Flitterwochen.

Die Antrittszeremonie bei Kaiser Akihito erfolgte nur wenige Tage nach ihrem Eintreffen in Japan, üblicherweise findet sie erst nach einem Monat statt. Das wird als Zeichen der Bedeutung gewertet, die Japan den Beziehungen zum Partner USA beimisst. Caroline Kennedy war erst vor wenigen Wochen von US Präsiden Barack Obama ernannt worden.

Carolines Vater John F. Kennedy wollte der erste amerikanische Präsident sein, der Japan besucht – doch seine Ermordung kam ihm zuvor. Am Freitag vor 50 Jahren wurde Kennedy in Dallas erschossen – Caroline war damals fünf Jahre alt.

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