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Sardinien: Das Wasser bis zum Hals


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Sardinien: Das Wasser bis zum Hals

Nach dem schweren Unwetter auf Sardinien ist die Zahl der Toten weiter gestiegen: Von bis zu 17 Todesopfern ist die Rede, nachdem Sturmtief Cleopatra gestern Abend mit sintflutartigen Regenfällen über die Mittelmeerinsel hinwegzog. Da immer noch Orte von der Außenwelt abgeschnitten sind, droht die Zahl der Toten weiter zu steigen.

Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz. Teile des Südens der Insel mussten evakuiert werden.

Brücken stürzten ein, Flüsse traten über die Ufer, Autos wurden weggespült. Züge mussten halten. Teilweise fiel der Strom aus. Teile Sardiniens standen komplett unter Wasser.

Italiens Ministerpräsident Enrico Letta rief den Notstand aus, um finanzielle Hilfen freizumachen.

Erst in der Nacht ließen die Regenfälle langsam nach. Die Schlechtwetterfront verlagerte sich Richtung Festland.

Die heftigen Unwetter haben Teilen Sardiniens an einem Tag mehr Regen gebracht als üblicherweise der gesamte November.

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