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Atomgespräche zwischen Iran und 5+1-Gruppe in Genf fortgesetzt

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Atomgespräche zwischen Iran und 5+1-Gruppe in Genf fortgesetzt

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Unmittelbar vor der Fortsetzung der
Atomgespräche in Genf hat der oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, seine Unterstützung für das iranische Verhandlungsteam bekräftigt. Gleichzeitig warnte er in einer Rede vor Zugeständnissen über “rote Linien” hinaus. Er bestand darauf, dass der Iran das Recht auf ein eigenes Atomprogramm habe und bekräftigte, dass man nicht in die Details der Gespräche in Genf eingreifen werde.

In Genf kamen unterdessen die Vertreter der sogenannten 5+1-Gruppe – bestehend aus den UN-Vetomächten China, Großbritannien, Frankreich, Russland und den USA plus Deutschland – zusammen.

Auf dem Programm steht auch ein Treffen zwischen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, die die die 5+1-Gruppe leitet, und dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Er führt die iranische Delegation an. Sie wollen weiter über eine Überganglösung beraten.

euronews-Reporterin Fariba Mavaddat sagt, ein Abkommen zwischen dem Iran und der 5+1-Gruppe sei weiterhin möglich, wenn man die Maximalforderungen der Hardliner auf beiden Seiten überwinde und Israel gegenüber versichern könne, dass der Iran keine Atomwaffen anstrebe.