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Das sind die Opfer der Unwetter auf Sardinien

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Das sind die Opfer der Unwetter auf Sardinien

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Nach dem schweren Unwetter auf der italienischen Insel Sardinien sind die ersten Opfer begraben worden. Die sintflutartigen Regenfälle und starken Windböen rissen mindestens 18 Menschen in den Tod, tausende mussten ihre Wohnungen verlassen. Straßen wurden überschwemmt, Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Hunderte Rettungskräfte waren im Einsatz.

Italiens Ministerpräsident Enrico Letta sprach von einer “nationalen Tragödie” und reiste am Dienstag auf die Insel, um sich ein Bild zu machen. Die Höhe der Schäden blieb zunächst unklar. Die Regierung verhängte den Ausnahmezustand und kündigte Soforthilfen von 20 Millionen Euro an.

Die Unwetterfront Cleopatra war am Montag über die Urlauberinsel gezogen und hatte Flüsse in reißende Fluten verwandelt. Straßen wurden unpassierbar, Züge konnten nicht weiterfahren. Flüge und Fähren waren verspätet. Teilweise fiel der Strom aus. Schulen und Behörden blieben vielerorts geschlossen. Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Einige Experten machen auch lokale Behörden für die Katastrophe verantwortlich.