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"Historische Chance" auf Einigung mit dem Iran in Genf

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"Historische Chance" auf Einigung mit dem Iran in Genf

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Heute werden in Genf die Atomgespräche mit dem Iran fortgesetzt. Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (auf Englisch: Javad Zarif, der auch ein Twitter-Konto hat) bezeichnete des Treffen als eine “historische Gelegenheit” für eine Einigung. Aufrichtigkeit und guten Willen bei allen Beteiligten vorausgesetzt, gebe es alle Möglichkeiten für einen erfolgreichen Abschluss der Gespräche. Schon vor zwei Wochen hatte es Hoffnungen auf ein historisches Abkommen mit dem Iran gegeben.

Dennoch warnte Sarif vor übertriebenem Optimismus: “Selbst wenn wir erfolgreich sind, ist dies erst der Auftakt zu einem schwierigen Prozess. Wir müssen daher vorsichtig sein. Wenn ich mit den Amerikanern in einem übereinstimme, dann ist es das Wort “Vorsicht”“, erklärte Sarif am Dienstag in Rom.

US-Präsident Obama versuchte die Erwartungen zu dämpfen. Führende Senatoren aus beiden Parteien hatten Obama zu größerer Härte gegenüber dem Iran aufgefordert.

“Meine Hoffnung und meine Erwartungen sind nicht, dass wir das alles in dieser Woche lösen, sondern vielmehr, dass wir uns etwas Zeit kaufen, um zu sehen, wie ernst es das iranische Regime meint, mit der Rückkehr in die Weltgemeinschaft und der Befreiung vom Joch der Sanktionen”, erklärte Obama

Angestrebt wird jetzt ein Übergangsabkommen, das Zeit gewinnt für das Aushandeln eines umfassenden endgültigen Abkommens. Dieses soll den fünf ständigen Mitgliedern des Weltsicherheitsrates und Deutschland die Sicherheit geben, dass der Iran sein Atomprogramm nicht dazu nutzt, Atomwaffen herzustellen.

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