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Weitere Greenpeace-Aktivisten aus dem Gefängnis entlassen

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Weitere Greenpeace-Aktivisten aus dem Gefängnis entlassen

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In Russland sind weitere inhaftierte Greenpeace-Aktivisten auf Kaution freigelassen worden. Bereits am Mittwoch wurde die Brasilianerin Ana Paula Alminhana Maciel entlassen. Insgesamt 26 der 30 Umweltschützer konnten inzwischen das Untersuchungsgefängnis in Sankt Petersburg verlassen. Etwa 45.000 Euro Kaution mussten laut Greenpeace für jeden Befreiten hinterlegt werden. Die Aktivisten können sich in der Stadt zwar frei bewegen, müssen dem Gericht aber jederzeit zur Verfügung stehen.

Zuvor hatte Greenpeace mit einem Banner am Kulturpalast in Warschau die Freilassung der weiterhin inhaftierten Aktivisten gefordert. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon schloss sich während der Weltklimakonferenz den Umweltschützern an: “In unserer Welt spielt die Zivilgesellschaft eine sehr wichtige Rolle. Nicht nur Regierungen und Wirtschaft bewegen die Welt. Ein sehr wichtiger Teil wird von der Gesellschaft beeinflusst, und dazu gehört auch Greenpeace.”

Die Umweltschützer waren im September bei Protesten gegen Ölbohrungen im Nordpolarmeer von der russischen Küstenwache überwältigt und in Murmansk inhaftiert worden.
Das Vorgehen der russischen Justiz war international auf harte Kritik gestoßen.