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2013, ein gutes Kinojahr für Afroamerikaner

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2013, ein gutes Kinojahr für Afroamerikaner

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Besinnliches zum Weihnachtsfest serviert der Musikfilm “Black Nativity” mit Forest Whitaker, Angela Bassett, Jennifer Hudson und Mary J. Blige. Der Streifen basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück und handelt von einem rebellischen Teenager, der von seiner alleinerziehenden Mutter zu den Verwandten nach New York geschickt wird. Weil die sehr gläubig sind, kommt es zum Konflikt, bis der junge Mann zu sich selbst und zu seinem Glauben findet.

2013 ist das Jahr der Vielfalt auf den US-amerikanischen Leinwänden. Selten gab es so viele Filme, die sich mit der schwarzen Bevölkerung befassen, selten so viele afroamerikanische Hauptdarsteller. Ein wirklich gutes Jahr fand auch Schauspielerin Angela Basset bei der Premiere in New York.

“Vor ein paar Tagen startete “Best Man Holiday”, zeitgleich kam “Mandela” in die Kinos. “The Butler” hatte großen Erfolg, “Fruitvale Station” schnitt ebenfalls gut ab. Es war ein gutes Kinojahr für Afroamerikaner.”

Ein großes Filmjahr mit Oscar-Aussichten war es auf jeden Fall für Forest Withaker, der in “Fruitvale Station”, “The Butler” und “Black Nativity” mitspielt.
“Wir erleben eine außerordentliche Epoche mit herausragenden Filmemachern. Es herrscht große Vielfalt, weil die Regisseure vielfältig sind, ihren individuellen Standpunkt zum Ausdruck bringen. Sie erheben ihre Stimme, um eine Bevölkerungsgruppe in ihrer ganzen Bandbreite zu beschreiben. Und in der Art und Weise, wie sie das zu tun, kann sich jeder wiedererkennen.”

Ein echter Kassenhit ist “The Best Man Holiday”. Die romantische Komödie handelt von drei College-Freunden, die sich nach 15 Jahren wiedersehen. Malcom D. Lee führte Regie. Es sei an der Zeit, Filme nicht mehr in die Schublade “Kino für Schwarze” zu stecken, meint er. “Filme sind für alle da. Sie behandeln universelle Themen. Wir sollten uns von dieser Idee verabschieden, dass es, nur weil Schwarze auf der Leinwand spielen, um die Rassenfrage geht. Das Thema wird in “Best Man Holyday” angesprochen, aber darum geht nicht in diesem Film.”

Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Jahr der großen Filmvielfalt auch auf die nächste Oscarverleihung, am 2. März 2014 niederschlägt.