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50 Jahre nach dem Attentat auf Kennedy

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50 Jahre nach dem Attentat auf Kennedy

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Im Januar 1961 ließ der junge Präsident John F. Kennedy die Nation aufhorchen. Er sagte bei seiner Amtseinführung einen Satz, der Geschichte machen sollte: “Ask not what your country can do for you. Ask what you can do for your country.”
“Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, frage, was du für dein Land tun kannst.”
Das waren völlig neue Töne, mit denen er die nach dem Krieg geborene junge Generation begeisterte.
Diesem Satz folgte die Gründung des “Peace-Corps” als freiwilliger Aufbaudienst der Jugend im Ausland. Es folgte das Apollo-Programm, beschlossen gut einen Monat, nachdem der Gegner UdSSR am 12. April 1961 den ersten Menschen ins Weltall geschickt hatte. Und es folgte die Kuba-Krise, die aus dem kalten Krieg fast einen heißen mit Atomwaffen gemacht hätte. Zum Glück behielt der junge Präsident die Nerven. Es folgte der Mauerbau in Berlin, womit der kalte Krieg im wahrsten Sinne des Wortes zementiert wurde. John F Kennedy, der wegen Westberlin keinen heißen Krieg hatte riskieren wollen, kam und stärkte den Westberlinern den Rücken mit seinem historische Satz: “Ich bin ein Berliner.”
Er sah sich aber auch im eigenen Land wachsenden Problemen gegenüber. Da wuchs, angeführt vom charismatischen Martin Luther King, eine Bürgerrechtsbewegung, der sich auch prominente weiße Amerikaner anschlossen.
Dann kam der verhängnisvolle letzte Flug nach Dalles.
Kennedy war gewarnt worden, aber er wollte gerade dort in Texas, wo er so viele Widersacher hatte, Flagge zeigen. Es endete mit der Flagge über seinem Sarg. Die Bilder von Attentat und Trauerfeier haben sich auf tramatische Weise ins Gedächtnis der Nation eingegraben.