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Atom-Verhandlungen in Genf: Hoffnung auf Durchbruch

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Atom-Verhandlungen in Genf: Hoffnung auf Durchbruch

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In die Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland kommt Bewegung. US-Außenminister John Kerry flog am späten Freitagabend nach Genf, was als positives Zeichen gewertet wird. An den Gesprächen wird der britische Außenminister William Hague teilnehmen, der am Morgen in Genf erwartet wird, ebenso wie sein französischer Amtskollege Laurent Fabius. Schon bei der Verhandlungsrunde vor zwei Wochen waren sie alle angereist, doch am Ende konnten sie keinen Durchbruch erzielen. Jetzt keimt wieder Hoffnung auf. Aus Diplomatenkreisen verlautete, ein Abkommen sei unterschriftsreif. In iranischen Medien hieß es, dass in einem der strittigen Punkte, dem vom Iran beanspruchten Recht auf Urananreicherung, ein Kompromiss ausgearbeitet worden sei. Die iranische Delegation nahm dazu nicht Stellung, sondern sagte lediglich, die Ergebnisse der letzten Verhandlungen seien noch nicht endgültig. Angestrebt wird eine Übergangsvereinbarung, für die der Iran seine Urananreicherung beschränken soll. Im Gegenzug würden die Sanktionen gegen die Regierung in Teheran gelockert werden.