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Friedenskonferenz für Syrien im Januar in Genf

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Friedenskonferenz für Syrien im Januar in Genf

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Die seit Monaten immer wieder verschobene Genfer Syrien-Konferenz ist nun für den 22. Januar geplant. Zum ersten Mal sollen Regierung und Rebellen gemeinsam auf einer Konferenz über eine Friedenslösung verhandeln.

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Lakhdar Brahimi, rief die
Regierung und die Rebellen des Bürgerkriegslandes auf, noch vor der geplanten Friedenskonferenz die Waffen ruhen zu lassen. Die Konfliktgegner dürften mit vertrauensbildenden Maßnahmen nicht bis zum 22. Januar warten, sondern sollten jetzt schon die Gewalt einstellen und auch Gefangene und Geiseln freilassen.

Unmittelbares Ziel der Konferenz in Genf sei die Schaffung einer Übergangsregierung, so UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. “Die einzige Möglichkeit, die Gewalt zu beenden, ist ein politischer Prozess unter syrischer Führung, der alle Parteien miteinbezieht. Es wäre ein unverzeihbarer Fehler, diese Chance nicht zu ergreifen, dem Leiden und der Zerstörung ein Ende zu setzen”, so Ban.

In dem blutigen Konflikt, der 2011 mit friedlichen Protesten
gegen die Regierung von Präsident Baschar-al Assad begonnen hatte, sind seither mehr als 100.000 Menschen getötet worden.