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Syrien: Bürgerkrieg hat verheerende Folgen für Kinder

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Syrien: Bürgerkrieg hat verheerende Folgen für Kinder

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Der syrische Bürgerkrieg hat besonders viele Opfer unter Kindern gefordert. Das geht aus der Studie eines politischen Forschungsinstituts, der Oxford Research Group, hervor.

Demnach starben innerhalb von zweieinhalb Jahren 11.000 Kinder und Jugendliche im Bomben-, Granaten- und Kugelhagel. Mehr als 760 von ihnen wurden gezielt getötet – vor allem Jungen zwischen 13 und 17 Jahren.
Über hundert Kinder wurden gefoltert. Ganz zu Schweigen von der großen Zahl der traumatisierten und verletzten Kinder, die in der Studie nicht vorkommen.

Heftige Kämpfe brachen unterdessen in Ghuta, einem Vorort von Damaskus, aus. 160 Menschen starben beim Versuch der Rebellen, die Belagerung der Regierungstruppen zu durchbrechen. Diese antworteten mit Luftangriffen. Auf Seiten der Rebellen ist von mindestens 100 Toten die Rede.

Ghuta, eine Hochburg der Opposition, wird seit etwa einem halben Jahr von regierungstreuen Truppen besetzt gehalten. Durch die Belagerung leiden viele Rebellen und Zivilisten Hunger.