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Bengasi unter Beschuss

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Bengasi unter Beschuss

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Im libyschen Bengasi sind bei Zusammenstößen zwischen Armee und militanten Islamisten mindestens 14 Menschen getötet worden. Dutzende weitere wurden verletzt. Die Kämpfe zwischen einer Spezialeinheit der Armee und Anhängern der Ansar al-Scharia-Miliz begannen in der Nacht. Die Miliz hatte sich geweigert, den Truppen ihre Stützpunkte zu übergeben. Sie war während des Aufstands gegen den früheren Machthaber Muammar al-Gaddafi gegründet worden.

Der stellvertretende libysche Ministerpräsident Sadiq Abdulkarim Abdulrahman erklärte, nach den neuen Vorkommnissen sollten alle bewaffneten Gruppen die Stadt verlassen. Nur noch Sicherheitskräfte von Armee und Polizei sollten unterstützt werden.

Den ganzen Morgen lang waren Schüsse und Explosionen zu hören. Das Militär empfahl den Menschen des betroffenen Viertels, vorerst zu Hause zu bleiben. Gegen Mittag kehrte wieder Ruhe in Bengasi ein.