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Sklaverei in London: Täter gehört maoistischer Sekte an

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Sklaverei in London: Täter gehört maoistischer Sekte an

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Im Fall um mutmaßliche Sklaverei in London kommen mehr und mehr Details ans Licht. Demnach soll der Tatverdächtige ein Aktivist einer Polit-Sekte der extremen Linken sein. Gerüchten zufolge wurde der Maoist “Kamerad Bala” – wie er sich nennen ließ – bereits mehrmals festgenommen.

Der 73-Jährige lebte mit seiner Lebensgefährtin und den Frauen zunächst in einer Kommune. Daraus erwuchs dann eine psychische und physische Abhängigkeit. Die Nachbarn stellten sich Fragen.

Paddy Presley erinnert sich: “Sie waren immer in Eile, um einkaufen zu gehen. Sie blieben niemals stehen, um sich zu unterhalten. Da stimmte was nicht.”

Die jüngste der drei Frauen – sie war 30 Jahre alt – schrieb innerhalb von sieben Jahren mehr als 500 Briefe an einen anderen Nachbarn. Darin beschrieb sie ihr Leben als das einer “Fliege im Spinnennetz”. Türen und Fenster blieben verriegelt.

Es wird spekuliert, dass die 30-Jährige die Tochter des Tatverdächtigen ist. Der Fall flog auf, als sich eine der drei Frauen Ende Oktober an eine Frauenschutzorganisation wandte.