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Wirtschaft der Eurozone wird 2014 wachsen

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Wirtschaft der Eurozone wird 2014 wachsen

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Im nächsten Jahr wird die Wirtschaft der Euro-Länder wieder wachsen – so der jüngst von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlichte Ausblick. Doch weil der Schuldenabbau und die angespannten Kreditbedingungen auf der Wirtschaft lasten, müssten viele Banken rekapitalisiert werden, meinte Angel Gurria, Generalsekretär der OECD bei einem Gespräch mit Euronews. Die Regierungen, schlug Gurria vor, könnten Garantien gewähren und für Anreize sorgen. Aus Brüssel reiste Gurria nach Athen weiter, wo er unter anderem mit dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras zusammenkommen wird.

Griechenland könne die tiefe Krise nicht überwinden, bevor Europa diese nicht hinter sich lasse, so Gurria: “Für Griechenland ist das Hilfsprogramm in Kraft, das Land braucht weiterhin Unterstützung. Dort müssen Steuern eingenommen und die Privatisierung vorangetrieben werden. Jede Menge Arbeit steht an: Auf entscheidenden Gebieten wie Wettbewerbsfähigkeit, Schulwesen, Innovation. Das kann nicht von Heute auf Morgen geschehen, es erfordert Zeit.” Die Mission der Geldgeber Griechenlands, zu der die EZB, die EU-Kommission und der Internationale Währungsfonds gehören, ist zur Zeit unterbrochen. Sie soll im Dezember wieder aufgenommen werden.